Batteriespeicher-Rechner

Welche Batterie Sie brauchen, damit Ihre Geräte einen Tag oder länger ohne Laden laufen.

DC/ACAhPU
Die Buchstaben in der Zeichnung entsprechen den Buchstaben an den Eingabefeldern.
kWh
Tage
V
Ah
W
Weitere Einstellungen
%
Batteriekapazität3,7 kWh
Kapazität bei Systemspannung77 Ah

Einkaufsliste

  • Batterien1 Stk. · 48 V 100 Ah
  • Wechselrichter, mindestens3.000 W

So kommt das Ergebnis zustande

Genutzte Energie
3 kWh
Nutzbarer Anteil der Kapazität
90 %
Kapazität der gekauften Batterien
4,8 kWh
Batteriestrom bei größter Last
46 A

Die Ergebnisse sind Richtwerte. Prüfen Sie immer den Verbrauch auf der Verpackung des gekauften Produkts.

So wird gerechnet

Eine Batterie wird nicht ganz entladen: Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4) zu etwa 90 %, Blei (AGM, Gel) zu etwa 50 %, wenn sie lange halten soll. Der Wechselrichter verliert weitere rund 10 %. Deshalb wird der Tagesbedarf mal die Tage ohne Laden durch den nutzbaren Anteil und den Wirkungsgrad geteilt. In einem kalten Raum liefert eine Batterie etwa 20 % weniger, das rechnet der Rechner mit ein. Die Kapazität in Amperestunden ist die Wattstundenzahl geteilt durch die Systemspannung.

FormelKapazität (kWh) = Energie pro Tag × Tage ÷ (nutzbarer Anteil × Wirkungsgrad)Kapazität (Ah) = Kapazität (Wh) ÷ SystemspannungWechselrichter ≥ größte Last × 1,25Batteriestrom = größte Last ÷ (Spannung × Wirkungsgrad)

Beispiel

Ein Gartenhaus braucht 3 kWh am Tag. Für einen Tag mit Lithium-Batterien bei 48 V und 90 % Wirkungsgrad: 3 ÷ (0,9 × 0,9) = 3,7 kWh oder 77 Ah bei 48 V, also eine 48-V-Batterie mit 100 Ah (4,8 kWh). Mit AGM bei 24 V braucht derselbe Tag 6,7 kWh: sechs 12-V-Blöcke mit 100 Ah, je zwei in Reihe in drei parallelen Strängen.

Tipps aus der Praxis

  • Lithium-Batterien (LiFePO4) dürfen unter 0 °C nicht geladen werden, wenn sie keine eingebaute Heizung haben. Im unbeheizten Gartenhaus oder in der Garage beheizte Batterien wählen oder sie warm aufstellen.
  • Mischen Sie in einer Batteriebank keine alten und neuen Batterien oder verschiedene Kapazitäten: Die schwächste bestimmt die Lebensdauer der ganzen Bank.
  • Höhere Spannung heißt kleinerer Strom und dünnere, günstigere Kabel. Ab etwa 2 kW sind 24 oder 48 V meist die bessere Wahl.
  • Setzen Sie eine Sicherung oder einen DC-Schutzschalter nah an den Pluspol der Batterie. Prüfen Sie den Querschnitt mit dem DC-Kabelrechner.

Fragen und Antworten

Wie groß muss ein Stromspeicher fürs Haus sein?

Zählen Sie den Tagesverbrauch Ihrer Geräte zusammen oder nehmen Sie ihn von der Rechnung: Jahres-kWh ÷ 365. Für einen Tag Notstrom mit Lithium-Batterien etwa das 1,25-Fache kaufen.

Wie rechnet man Ah in kWh um?

Amperestunden mal Spannung, geteilt durch 1.000. Eine 12-V-Batterie mit 100 Ah speichert 1,2 kWh, eine 48-V-Batterie mit 100 Ah 4,8 kWh.

Lithium oder Blei?

Lithium-Eisenphosphat kostet mehr pro kWh, ist aber zu etwa 90 % nutzbar, hält 3.000–6.000 Zyklen und wiegt etwa ein Drittel. Blei ist günstiger in der Anschaffung, liefert aber nur die Hälfte der Kapazität und hält 500–1.000 Zyklen.

Fehler in einer Formel gefunden? Schreiben Sie an [email protected]